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25. Mai 2010

Waschbär klettert auf Stadttheater

Gegen 8:00 Uhr wurde das Kleinalarmfahrzeug und die Drehleiter zum Stadttheater gerufen. Ein Waschbär wurde von Bauarbeitern auf einem Fassadengerüst gesehen.
Anfänglich meinten die  Bauarbeiter es handle sich um eine Katze, beim näheren Betrachten konnte aber eine Katze ausgeschlossen werden, weil  es ein waschechter Waschbär war.
Der Waschbär versteckte sich hinter einer Schaltafel (Brett). Mit Hilfe der Drehleiter wurde der Waschbär in die Enge getrieben. Durch seine doch wohl sehr stark vorhandene Ortskenntnis, rannte der Waschbär ca. 100 Meter auf dem Mauervorsprung (Gesims) auf einer Höhe von ca. 5m der Feuerwehr davon und versteckte sich hinter einem Scheinwerfer.
Von einem Fenster konnte der Waschbär geortet werden. Wieder kam die Drehleiter zum Einsatz, mit einem Kescher versuchten Feuerwehrmänner den netten Ausreißer zu fangen, der kletterte aber wieder aus dem Kescher heraus. Erschwert wurde die Rettungsaktion durch die spitzen Drähte der „Taubenabwehr“. Der Waschbär sprang von ca. 5m Höhe vom Mauervorsprung herunter auf den Vorplatz und blieb liegen. Das Schlimmste wurde vermutet, bestätigte sich aber nicht. Der Waschbär sprang auf und lief davon.
Zwei Feuerwehrmänner nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten den leicht hinkenden Waschbär mit dem Kescher einfangen. Der Waschbär wurde in die Tierklinik nach Gessertshausen gefahren.
Dort konnte er seine Gefährlichkeit unter Beweis stellen. Er biss mächtig in ein Handtuch. Gott sei Dank überstand der Ausreißer seinen Ausflug unbeschadet, wie in der Tierklinik festgestellt werden konnte.


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